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Migration UN-Generalsekretär kritisiert Familientrennung bei Einreise in die USA

Das Trennen von Familien bei illegaler US-Einreise rief laute Kritik hervor. Nun spricht sich auch der UN-Generalsekretär gegen das Vorgehen aus.

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Der Generalsekretär der UN fordert, dass Familien bei illegaler Einreise in die USA nicht mehr getrennt werden. Quelle: Reuters

New York/Washington UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den US-Präsident Donald Trump aufgefordert, Familien bei der illegalen Einreise in die USA nicht mehr zu trennen. Einwandererkinder dürften dadurch nicht traumatisiert werden, sagte sein Sprecher am Montag in New York. „Die Einheit der Familie muss gewahrt bleiben.“ Flüchtlinge und Migranten müssten stets mit Respekt und Würde sowie im Einklang mit dem internationalen Recht behandelt werden.

Die US-Behörden trennten zwischen Mitte April und Ende Mai an der Grenze fast 2000 Eltern von ihren Kindern. Ärzte warnen davor, dass dies zu lebenslangen Traumata führen könnte. Die Praxis stößt vor allem bei den US-Demokraten und teilweise auch bei den Republikanern auf Kritik.

Die US-Regierung verteidigt das Vorgehen als notwendige Maßnahme im Kampf gegen die illegale Einwanderung. Trump selbst macht die Demokraten dafür verantwortlich und fordert von ihnen die Unterstützung für eine breiter angelegte Einwanderungsreform. Dann würden auch nicht mehr Familien getrennt.

Auch am Montag warf er der Opposition eine Blockadehaltung vor und bekräftigte seinen Standpunkt. „Die Vereinigten Staaten werden nicht zum Flüchtlingslager.“

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