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Mittlerer Osten USA ziehen privates Sicherheitspersonal aus dem Irak zurück

Rund 400 externe Beschäftigten sollen aus dem Irak evakuiert werden – Grund sind mögliche Sicherheitsbedenken wegen der jüngsten Attacken gegen US-Truppen.

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Ein Drohnenabschuss und der Streit um zwei Öltanker belasten die Beziehungen zwischen den USA und Iran. Quelle: dpa

Tikrit Inmitten zunehmender Spannungen mit dem Iran rufen die USA Personal von privaten Militärdienstleistern aus dem Irak zurück. Wie am Freitag aus irakischen Armeekreisen verlautete, soll rund die Hälfte der insgesamt 800 Beschäftigten des Rüstungskonzerns Lockheed Martin und der Sicherheitsfirma Sallyport Global auf dem Stützpunkt Balad evakuiert werden.

Grund seien mögliche Gefahren für die Sicherheit. Details wurden nicht genannt. Der Stützpunkt Balad, der etwa 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad liegt, war vergangene Woche mit drei Mörsergranaten beschossen worden.

Ebenfalls vergangene Woche waren zwei weitere irakische Militärstützpunkte, an denen sich US-Truppen aufhalten, von Raketen getroffen worden. Außerdem gab es am Mittwoch westlich der Stadt Basra einen Raketenangriff nahe eines Geländes, das vom US-Ölkonzern ExxonMobil genutzt wird. Mehrere schiitische Milizen im Irak werden vom Iran unterstützt.

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich zuletzt zugespitzt. US-Präsident Donald Trump stoppte nach eigener Darstellung einen Vergeltungsangriff nach dem Abschuss einer unbemannten US-Drohne kurzfristig. Der Streit über die Drohne folgt auf einen Angriff auf zwei Öltanker im Golf von Oman, für den die USA den Iran verantwortlich machen. Die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe zurück.

Mehr: Eine abgeschossene US-Drohne sowie ein in letzter Minute gestoppter Militärschlag: Fünf Gründe, warum der Konflikt am Golf zu eskalieren droht.

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