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Möglicher Zusammenhang zu Skripal Schweizer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Russen wegen Cyberattacke

Die Männer flogen bei dem Versuch auf, ein Labor für Chemiewaffenuntersuchungen auszukundschaften – dort analysierte man das Gift des Skripal-Falls.

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In dem Labor, in das sich die Russen hackten, wurde auch das Gift des Fall Skripal untersucht. Quelle: dpa

Bern Die Schweizer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Russen wegen einer Cyberattacke auf den Europasitz der Anti-Doping-Agentur Wada in Lausanne. Dabei handelt es sich um die gleichen Personen, die vor wenigen Monaten auch den Schweizer Nachrichtendienst beschäftigt haben, wie die Bundesanwaltschaft in Bern am Montag bestätigte.

Die beiden Männer waren im Frühjahr bei dem Versuch aufgeflogen, ein Labor für Chemiewaffenuntersuchungen in Spiez in der Schweiz auszukundschaften. Sie wurden in den Niederlanden aufgegriffen und nach Russland abgeschoben. Die Schweiz hat den russischen Botschafter einbestellt, um gegen die russischen Angriffe zu protestieren. Die russische Botschaft in Bern sprach auf Facebook unter anderem von „Märchen über „russische Hacker“, die WADA angreifen“.

Die Bundesanwaltschaft hatte das Strafverfahren gegen die beiden Russen bereits im März 2017 eröffnet, wie sie mitteilte. Es gehe um den Verdacht auf politischen Nachrichtendienst. 2016 hatte die Wada Hackerangriffe publik gemacht, bei dem Kriminelle Daten aus einer Wada-Datenbank gestohlen und veröffentlicht hatten.

Den Angriff auf das Labor in Spiez hatte der Nachrichtendienst NDB vergangene Woche bestätigt. In dem Labor waren unter anderem Proben des Gifts untersucht worden, mit dem der Ex-Doppelagent Sergej Skripal und dessen Tochter im Frühjahr in Großbritannien vergiftet worden waren. Das Labor bestätigte einen Angriff. Er sei aber nicht erfolgreich gewesen.

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