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Mord an Journalist Fall Babtschenko – Moskau und Kiew überhäufen sich mit Schuldzuweisungen

Der Tod des Journalisten Babtschenko sorgt für weitere Anfeindungen zwischen Russland und der Ukraine. Der Täter ist weiter unbekannt.

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Moskau Nach dem Tod des russischen Journalisten Arkadi Babtschenko in Kiew haben sich die Ukraine und Russland gegenseitig mit Schuldzuweisungen überhäuft. Der ukrainische Politiker Anton Geraschtschenko schrieb bei Facebook, die Ermittlungen konzentrierten sich auf die Bemühungen „russischer Spionageagenturen“, jene auszuschalten, die die Wahrheit über Russland und die Ukraine sagten.

Der Menschenrechtsrat im Kreml verurteilte die Tötung Babtschenkos indes als „klare Provokation“. Das Außenministerium sagte, „blutige Verbrechen und absolute Straffreiheit“ seien in der Ukraine zur Routine geworden.

Babtschenko war am Dienstag erschossen worden. Seine Frau fand ihn nach Polizeiangaben blutüberströmt in einer Wohnung in Kiew vor. Polizeichef Andrej Krischtschenko sagte, dessen „professionelle Aktivitäten“ könnten die Ursache für die Tat sein.

Die Polizei veröffentlichte eine auf Zeugenaussagen basierende Zeichnung des mutmaßlichen Täters. Der Verdächtige sollte zwischen 40 und 50 Jahre alt sein und einen grauen Bart und eine Baseballmütze getragen haben. Der Bewaffnete hatte den Erkenntnissen nach möglicherweise Komplizen.

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