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Nach Boko-Haram-Angriff Etwa 50 Schülerinnen im Norden Nigerias vermisst

Verlässliche Informationen über den Verbleib der Vermissten fehlen. Ein Sprecher des Gouverneurs der Region widerspricht Zeugenaussagen.

Mindestens 13 Mädchen werden noch vermisst. Quelle: AP

MaiduguriNach einem Angriff der islamistischen Boko-Haram-Miliz im Norden Nigerias werden noch etwa 50 Mädchen vermisst. Es gebe aber keine verlässlichen Informationen darüber, dass sich die Schülerinnen aus dem Dorf Dapchi in der Gewalt der Boko Haram befinden, sagte Abdullahi Bego, der Sprecher des Gouverneurs von Yobe am Mittwoch und widersprach damit Augenzeugen.

Bei dem Angriff am Montagabend waren Einwohner und Schülerinnen geflohen. Polizei und Bildungsministerium widersprachen zunächst Berichten, dass dabei Schülerinnen entführt wurden. Am Dienstag erschienen Berichten zufolge aber etwa 90 der 926 Schülerinnen nicht zum Unterricht. Begos Stellungnahme vom Mittwoch legt nahe, dass einige von ihnen in der Zwischenzeit in die Internatsschule zurückgekehrt sind.

Der Vorfall weckt Erinnerungen an das Kidnapping von 276 Schülerinnen aus Chibok im April 2014. Von diesem sollen bis heute noch etwa 100 in den Händen der Boko Haram sein. Nigerias Präsident Muhammadu Buhari versicherte, die Regierung unternehme alles, um die Mädchen zurückzubringen. „Ich teile den Schmerz aller Eltern und Vormünder der Mädchen, die noch vermisst werden“, twitterte Buhari.

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