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Nach G7-Gipfel Trumps Handelsberater entschuldigt sich für Verbalattacke

Der Handelsberater hatte den kanadischen Ministerpräsidenten nach dem G7-Gipfel sprichwörtlich in die Hölle geschickt. Nun nennt er seine Wortwahl „unangemessen“.

„Meine Mission war es, ein starkes Signal der Stärke zu senden“ Quelle: AP

WashingtonTrumps Handelsberater Peter Navarro hat sich für seine verbalen Entgleisungen gegenüber dem kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau nach dem G7-Gipfel entschuldigt. „Meine Mission war es, ein starkes Signal der Stärke zu senden“, sagte Navarro am Dienstag auf einer Veranstaltung des „Wall Street Journal“. „Das Problem ist, dass ich bei der Übermittlung der Botschaft eine Sprache benutzt habe, die unangemessen war.“

Im Streit um die Abschlusserklärung des G7-Gipfels hatte Navarro Trudeau Heimtücke vorgeworfen. „Es gibt einen besonderen Ort in der Hölle für alle ausländischen Politiker, die gegenüber Donald Trump arglistige Diplomatie betreiben“, sagte Navarro am Sonntag dem Fernsehsender Fox.

Trudeau habe Trump das Messer in den Rücken gerammt, nachdem dieser bereits abgereist gewesen sei. Der Kanadier hatte nach dem Gipfel seine Kritik an den neuen US-Zöllen bekräftigt und betont, sein Land werde sich nicht herumschubsen lassen.

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