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Nach Wahl-Vorfällen Russlands Parlamentspräsident muss gehen

Die Unregelmäßigkeiten bei der Wahl in Russland haben Konsequenzen: Parlamentspräsident Boris Gryslow muss gehen. Gryslow gilt als Putin-Vertrauer - die Opposition betrachtet ihn nur als Bauernopfer.

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Boris Gryslow (rechts) und Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz. Quelle: dpa

Moskau Der russische Parlamentspräsident Boris Gryslow hat seinen Rücktritt erklärt. Beobachter sehen in dem Vertrauten von Ministerpräsident Wladimir Putin ein Bauernopfer, dessen Rückzug angesichts von Betrugsvorwürfen nach der Wahl Anfang des Monats die Wogen glätten soll.

Putins Partei Einiges Russland hatte bei der Abstimmung am 4. Dezember schwere Stimmenverluste hinnehmen müssen. Nach Berichten über massive Wahlfälschung war es am vergangenen Wochenende in Russland zu den größten Protesten sei dem Ende der Sowjetunion gekommen. Gryslow war acht Jahre lang Präsident der Duma und hatte dort stets Mehrheiten für Gesetzesinitiativen der Regierung organisiert.

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