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New York Deutschland will Bemühungen um Platz in UN-Sicherheitsrat intensivieren

Deutsche Politiker werben für einen nicht ständigen Sitz Deutschlands im Uno-Sicherheitsrat. Außenminister Maas wird am Dienstag in New York erwartet.

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Deutsche Politiker streben nach Sitz im UN-Sicherheitsrat Quelle: dpa

Berlin Vor dem Antrittsbesuch von Bundesaußenminister Heiko Maas bei den Vereinten Nationen in New York haben Außenpolitiker von Regierung und Opposition für einen nicht ständigen Sitz Deutschlands im UN-Sicherheitsrat geworben. „Ein nicht ständiger Sitz ist für Deutschland absolut erstrebenswert, wir sollten unsere Bemühungen dahingehend weiter forcieren“, sagte der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter der „Welt“ (Mittwochausgabe).

Deutschland müsse sich dann aber auch schwierigen Themen wie der Beilegung von Konflikten widmen, um der versprochenen Übernahme von mehr Verantwortung in der Welt gerecht zu werden. Der FDP-Politiker Bijan Djir-Sarai sagte der Zeitung, Deutschland sei nach wie vor einer der größten Beitragszahler der UN und wäre mit seiner „verantwortungsvollen und weitsichtigen Stimme“ eine große Bereicherung des Sicherheitsrates.

Maas reist am Dienstag nach New York, um dort für die Übernahme eines nicht ständigen Sitzes im Sicherheitsrat in den Jahren 2019 und 2020 zu werben. Zuletzt saß Deutschland 2011 und 2012 in dem Gremium, dessen ständige Mitglieder die USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sind. Damals sorgte Deutschland mit seiner Enthaltung in der Abstimmung über den Kriegseinsatz in Libyen für Aufruhr. Es isolierte sich damit im Kreis der Nato-Verbündeten und stellte sich an die Seite Russlands und Chinas, die sich ebenfalls enthielten.

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