New Yorker Bankenaufsicht Deutsche Bank soll Geschäftsbeziehung zu Kushner darlegen

Jared Kushner - im Schatten seines Schwiegervaters Donald Trump. Quelle: AP

Die New Yorker Bankenaufsicht will Insiderinformationen zufolge Auskunft von der Deutschen Bank zu den Geschäften von Jared Kushner.

Die New Yorker Bankenaufsicht hat einem Insider zufolge die Deutsche Bank um Auskunft über ihre Geschäftsbeziehungen zum Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, gebeten. Die Anfrage sei bereits vor einer Woche gestellt worden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Mittwoch. Gefragt wurde demnach auch nach den Beziehungen zur Immobilienfirma von Kushners Familie sowie zu Familienmitgliedern. Die Behörde New York State Department of Financial Services (DFS) habe auch bei zwei weiteren Geldhäusern angeklopft. Dies seien die Signature Bank und die New York Community Bank. DFS, Deutsche Bank und Signature Bank lehnten einen Kommentar ab. New York Community Bank gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Der 37-jährige Kushner, der als Trumps Berater agiert, war zuvor US-Regierungskreisen zufolge der Zugang zu streng vertraulichen Geheimdienstinformationen entzogen worden. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Spekuliert wurde, ob Kushners Verwicklung in die Affäre um eine mutmaßliche russische Beeinflussung des Präsidentenwahlkampfs 2016 zugunsten Trumps eine Rolle gespielt haben könnte.

Kushner ist einer der engsten Vertrauten Trumps. Er soll unter anderem federführend einen Nahost-Friedensplan entwickeln. Der wohlhabende New Yorker Unternehmer ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet.

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