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Nordirak Iran öffnet zwei Grenzübergänge zu Kurdengebieten

Der Iran hat zwei Grenzübergänge zu den Kurdengebieten im Nordirak geöffnet. Das Land hatte die Grenze zu diesen Gebieten im Oktober aus Protest gegen das Unabhängigkeitsreferendum der irakischen Kurden geschlossen.

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Die irakischen Sicherheitskräfte haben die zwei Grenzübergänge im Nordirak geöffnet. Quelle: dpa

Erbil/Teheran Nach rund drei Monaten hat der Iran zwei Grenzübergänge zu den Kurdengebieten im Nordirak wieder geöffnet. Seit Dienstagmorgen könnten Lastwagen und Personen die Kontrollpunkte Hadschi Omran und Parweis Chan passieren, teilten kurdische Verantwortliche an den Übergängen mit. Auch Irans Nachrichtenagentur Isna meldete, die beiden Übergänge seien wieder geöffnet.

Der Iran hatte die Grenze zu diesen Gebieten im Oktober aus Protest gegen das Unabhängigkeitsreferendum der irakischen Kurden geschlossen. Einen dritten Übergang öffnete der Iran bereits Ende Oktober wieder.

Iraks Kurden hatten sich Ende September in einer Volksabstimmung mit überwältigender Mehrheit für die Abspaltung vom Rest des Landes ausgesprochen. Der Iran lehnt das Ergebnis des Referendums genauso ab wie die Zentralregierung in Bagdad und die Türkei. Im Westen des Irans lebt an der Grenze zum Irak eine starke kurdische Minderheit.

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