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Nordkorea Kim Jong Uns Strategie geht auf

Olympia könnte ein erster Schritt zur Aussöhnung der koreanischen Länder sein. Es hilft aber auch das ramponierte Image Nordkoreas aufzupolieren.

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Kim Yo Jong ist das erste Mitglied der seit drei Generationen in Nordkorea herrschenden Kim-Familie, das den Süden der koreanischen Halbinsel besucht. Quelle: AP

Seoul Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un ist staatlichen nordkoreanischen Medien zufolge zufrieden mit dem Empfang seiner Delegation bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang. Kim Jong Un habe dem Süden für seine ernsten Bemühungen gedankt und die Wichtigkeit weiterer Aussöhnung betont, berichtete die Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Das „warme Klima von Aussöhnung und Dialog“ müsse weiter gefördert werden, sagte Kim Jong Un demnach.

Der Machthaber hatte am Montag Delegationsmitglieder, darunter seine Schwester Kim Yo Jong (30) und das 90 Jahre alte protokollarische Staatsoberhaupt Kim Yong Nam, empfangen. Am Sonntag hatte Kim Jong Un den südkoreanischen Staatschef Moon Jae zu Gesprächen nach Pjöngjang eingeladen.

Nordkorea hatte die hochrangige Delegation nach Pyeongchang entsandt. Kim Yo Jong ist das erste Mitglied der seit drei Generationen in Nordkorea herrschenden Kim-Familie, das den Süden der koreanischen Halbinsel besucht. Der Besuch gilt als Geste der auch wegen seines Atomprogramms isolierten kommunistischen Regierung, die seit Anfang des Jahres betriebene Annäherung an Südkorea fortsetzen zu wollen. Kritiker sehen darin aber auch den Versuch Pjöngjangs, die Olympia-Zusammenarbeit mit Südkorea zu Propagandazwecken auszunutzen.

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