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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu Beratungen in China

USA und Nordkorea: Kim Jong Un zu Beratungen in China Quelle: dpa

Die Atomverhandlungen der USA mit Nordkorea stocken. Trotzdem soll bald wieder ein Gipfel zwischen Kim und Trump stattfinden. Kim wird wahrscheinlich versuchen, seine Haltung mit Peking abzustimmen.

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un ist zu einem viertägigen Besuch in China eingetroffen. Eine lange Kolonne verließ am Dienstag einen Bahnhof in Peking, kurz nachdem ein gepanzerter Zug mit 20 bis 25 Waggons angekommen war. Kim wird mit dem Besuch wahrscheinlich versuchen, sich mit China vor einem weiteren Gipfel mit US-Präsident Donald Trump abzustimmen.

Nordkoreanische und US-Vertreter hatten sich vor Kims Reise vermutlich in Vietnam getroffen, um über den Ort für einen weiteren Gipfel zwischen Kim und Trump zu sprechen. Diese beiden hatten sich im Juni in Singapur getroffen.

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete, Kim sei am Montagnachmittag mit seiner Frau Ri Sol Ju und anderen ranghohen Funktionären abgereist. Kim besuche China auf Einladung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Die chinesische amtliche Nachrichtenagentur Xinhua gab einen fast identischen Bericht heraus. Dutzende Polizisten und paramilitärische Soldaten patrouillierten vor dem Nordbahnhof von Peking.

Die Reise wurde ungewöhnlicherweise vor der Ankunft Kims gemeldet. Das ist ein mögliches Zeichen wachsenden Vertrauens auf nordkoreanischer und chinesischer Seite. China ist der wichtigste Handelspartner von Pjöngjang.

Washington will von Pjöngjang, dass es genau aufzeigt, wie sein Atomarsenal aussieht. Pjöngjang argumentiert dagegen, es habe bereits genug getan und die USA müssten strenge internationale Sanktionen lockern. Trump hat zugesichert, dass ein weiterer Gipfel ihm und Kim ermöglichen werde, ein großes Abkommen über das Atomproblem zu schließen. Analysten sind jedoch skeptisch, dass Nordkorea sein Atomarsenal ohne Weiteres aufgeben wird.

Trump hat sich für eine chinesische Unterstützung dabei eingesetzt, Nordkorea von der Aufgabe seiner Waffenprogramme zu überzeugen. Trump hat angedeutet, dass das Peking zu besseren Bedingungen in einem Handelsabkommen mit Washington verhelfen könnte.

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