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Notis Mitarachi Griechischer Migrationsminister sieht vorerst keine Flüchtlingswelle aus Afghanistan

Nach Ansicht von Notis Mitarachi kommt es nun darauf an, eine humanitäre Krise vor Ort zu verhindern. Er forderte die EU und Türkei zur Einhaltung des Flüchtlingsabkommens auf.

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Griechenland will laut Mitarachi derzeit 1908 abgelehnte Asylbewerber rückführen, aber die Türkei nehme sie nicht an. Quelle: Reuters

Griechenlands Migrationsminister Notis Mitarachi sieht vorerst keine neue Flüchtlingswelle aus Afghanistan. „Bisher sehen wir keinen Massenexodus“, sagte Mitarachi der „Welt“ laut Vorabbericht. Es komme nun darauf an, die Menschen in Afghanistan und Umgebung zu schützen. Dafür müsse Europa enger mit internationalen Organisationen vor Ort arbeiten und den Nachbarländern helfen, um eine humanitäre Krise zu verhindern.

Mitarachi forderte die EU und Ankara auf, sich an das Flüchtlingsabkommen zu halten: „Die gemeinsame Erklärung muss von beiden Seiten eingehalten werden. Auch die EU hat der Türkei gegenüber Zusagen in Bezug auf Visafreiheit und Handel gemacht, die sie befolgen muss.“

Die Türkei wiederum müsse diejenigen zurücknehmen, die keinen Anspruch auf internationalen Schutz hätten. Griechenland wolle derzeit 1908 abgelehnte Asylbewerber rückführen, aber die Türkei nehme sie nicht an.

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