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Öffentliches Leben beeinträchtigt Generalstreik gegen Sparpolitik lähmt Griechenland

Durch Italien fast unbeachtet von den Märkten verhandelt Griechenland derzeit mit seinen Gläubigern. Die Bürger gehen derweil auf die Barrikaden.

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Athen Ein Generalstreik gegen die von der Regierung angekündigte Fortsetzung der Sparpolitik hat am Mittwoch das öffentliche Leben in Griechenland beeinträchtigt. Von dem 24-stündigen Ausstand waren die Fährverbindungen zu den Inseln, der öffentliche Personenverkehr, der öffentlicher Dienst und der Flugverkehr betroffen.

Die größte Gewerkschaft, der Allgemeine Bund Griechischer Arbeiter (GSEE) warf der linksgerichteten Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras vor, die „stetige Verschlechterung des Lebensstandards“ nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. „Die Regierung setzt eine desaströse Politik für die Gesellschaft und Wirtschaft fort, setzt unhaltbare Maßnahmen auf dem Rücken von Lohnempfängern und Rentnern durch“, kritisierte sie.

Die Regierung verhandelt mit ihren europäischen Gläubigern gerade die Bedingungen für ein in Aussicht gestelltes Programm zur Schuldenzahlungserleichterung. Die Gespräche darüber werden inzwischen von der politischen Krise in Italien und der daraus resultierenden Unruhe auf den internationalen Finanzmärkten überschattet.

Die Regierung in Athen will dem Parlament am 14. Juni ein neues Paket mit Verwaltungs- und Marktreformen zur Abstimmung vorlegen, das von den Gläubigern gefordert wird.

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