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Ölkartell Opec muss Spitzentreffen auf Anfang Juli verschieben

Bei dem Treffen der Ölförderländer geht es um die Frage, ob die Produktionskürzung verlängert werden soll. Wegen des G20-Treffens muss das aber verschoben werden.

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Opec verschiebt Spitzentreffen auf Anfang Juli Quelle: Reuters

Wien Die für nächste Woche geplanten Treffen des Ölkartells Opec und von zehn Nicht-Opec-Staaten in Wien sind um einige Tage verschoben worden. Die Treffen würden nun am 1. und 2. Juli stattfinden, teilte die Opec am Mittwoch auf ihrer Website mit. Informierte Kreise nannten als Grund eine Terminkollision mit dem G-20-Treffen Ende Juni in Japan. Bei dem Treffen der Ölförderländer geht es um die Frage, ob die im Dezember 2018 beschlossene Produktionskürzung von 1,2 Millionen Barrel pro Tag (jeweils 159 Liter) verlängert werden soll. Die Vereinbarung läuft am 30. Juni aus.

Nach dem Beschluss war der Ölpreis zwischenzeitlich um rund 40 Prozent gestiegen, hatte zuletzt aber wieder deutlich nachgegeben. Unter dem Eindruck des Preisanstiegs war im April ein Treffen der Opec- und Nicht-Opec-Staaten kurzfristig ganz abgesagt worden.

Mehr: Experten erwarten eine Verlängerung der Produktionskürzungen durch das Ölkartell und Russland. Die heikle Lage am Golf bringt große Verunsicherung. Die Nervosität vor dem Opec-Treffen steigt.

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