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Ozeanien EU-Freihandelsabkommen mit Neuseeland soll bis Herbst fertig sein

Das Abkommen zwischen der EU und dem ozeanischen Inselstaat wird damit schneller fertig, als geplant. Die EU ist Neuseelands drittgrößter Handelspartner.

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Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und EU-Ratspräsident Donald Tusk in Brüssel. Quelle: dpa

Brüssel Das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Neuseeland soll bis Herbst fertig sein – schneller als gedacht. Dies kündigten EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Freitag in Brüssel an.

Bis Sommer seien drei Verhandlungsrunden angesetzt, ergänzte EU-Agrarkommissar Phil Hogan. Ursprünglich wollten sich beide Seiten bis Mitte 2020 Zeit nehmen. Die Verhandlungen hatten im Sommer 2018 begonnen.

Die EU ist für Neuseeland der drittgrößte Handelspartner nach China und Australien. Für die EU rangiert die Pazifiknation allerdings erst auf Rang 50 der größten Handelspartner. 2017 lag das Waren-Handelsvolumen bei 8,7 Milliarden Euro. Die EU erwartet von einem Freihandelspakt einen Anstieg um bis zu 47 Prozent.

Neuseeland exportiert vor allem Agrargüter nach Europa. Auch mit einem Freihandelsabkommen sollen bei diesen Waren aber nicht alle Beschränkungen fallen, wie Hogan bekräftigte.

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