Park Geun Hye Südkoreas Ex-Präsidentin drohen 30 Jahre Haft

Die Anklagevertreter werfen der früheren Präsidentin Park Geun Hye unter anderem Bestechlichkeit, Nötigung und Machtmissbrauch. Quelle: dpa

Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat eine 30 Jahre lange Haftstrafe für die frühere Präsidentin Park Geun Hye wegen Korruption gefordert. Der Vorwurf: mutmaßliche Bestechung und Machtmissbrauch.

Im Korruptionsverfahren gegen die südkoreanische Ex-Präsidentin Park Geun Hye hat die Staatsanwaltschaft des Landes eine Haftstrafe von 30 Jahren gefordert. Sie warf ihr am Dienstag mutmaßliche Bestechung, Machtmissbrauch und andere Vergehen in einem Fall vor, der die erste Präsidentin des Landes das Amt gekostet hatte. Das Gericht in Seoul sollte im Laufe des Tages einen Termin für das mögliche Urteil festlegen.

Park war im Zuge der Vorwürfe im vergangenen Jahr abgesetzt und festgenommen worden. Mitte Februar wurde bereits eine ehemalige enge Freundin von ihr, Choi Soon Sil, wegen Bestechung und anderer Vergehen zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

Wenn das Gericht Park für schuldig befindet, wäre sie die Dritte im südkoreanischen Präsidentenamt, die je verurteilt wurde. Die zwei anderen waren frühere Militärgeneräle, die 1979 in einen Coup und 1980 in ein Massaker verwickelt waren.

von AP

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