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Parlamentswahl Die Niederlande wählen den Euro

Nach dem vorläufigen Endergebnis vom frühen Donnerstagmorgen bleibt der Rechtsliberale Mark Rutte Ministerpräsident der Niederlande. Damit haben die erklärten Partner Deutschlands bei der Euro-Rettung eine eigene Mehrheit. Deutliche Einbußen musste dagegen Euro-Gegner Geert Wilders einstecken. Das sorgte für Aufatmen in Brüssel und Berlin.

Mark Rutte Quelle: REUTERS

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat seine rechtsliberale Partei für Freiheit und Demokratie (VVD) zum Sieger der Parlamentswahl erklärt. Rutte sagte am frühen Donnerstagmorgen, sein Herausforderer Diederik Samsom habe ihn angerufen und ihm zu seinem Wahlsieg gratuliert.

Nach Auszählung der Stimmen aus 92 Prozent der Wahlkreise kam die VVD auf 41 der 150 Sitze im Parlament. Samsoms sozialdemokratische Arbeiterpartei (PvdA) gewann neun Sitze dazu und erzielte 39 Mandate. „Lasst uns heute feiern und morgen gehen wir an die Arbeit, damit so schnell wie möglich ein stabiles Kabinett gebildet wird“, sagte Rutte vor jubelnden Anhängern in Den Haag. Er werde helfen, die Niederlande aus der Krise zu führen.

Die wichtigsten Parteien - und ihre Chancen

Das Wahlergebnis macht eine Regierungskoalition aus VVD und PvdA mit Rutte als Regierungschef möglich. Rutte erklärte, er wolle sich noch nicht zu einer möglichen Koalition äußern. Koalitionsverhandlungen können erst beginnen, wenn das offizielle Endergebnis am Montag bestätigt wird.

Rutte bezeichnete den Wahlsieg der VVD als Bestätigung der Politik seiner Regierung. Das Ergebnis sei eine Aufforderung, die Arbeit fortzusetzen, sagte er. Beide großen Parteien konnten größere Zugewinne erzielen als in Umfragen erwartet.

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