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Peso unter Druck Mexikos Notenbank hebt den Leitzins an

Im Kampf gegen die Inflation hat die mexikanische Notenbank den Leitzins erhöht. Die Währungshüter wollen damit zudem den Kursverfall des Peso stoppen, der auch wegen Trumps Attacken stark unter Druck geraten ist.

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Mexico versucht, die Talfahrt des Peso auch mit Dollar-Verkäufen zu bremsen. Quelle: Reuters

Mexiko-Stadt Die mexikanische Notenbank hat im Kampf gegen die Inflation erneut den Leitzins angehoben. Sie erhöhte den Zinssatz am Donnerstag um 50 Punkte auf 6,25 Prozent und damit das höchste Niveau seit März 2009. Von Reuters befragte Experten hatten im Schnitt mit einem Schritt in dieser Höhe gerechnet.

Mit der Zinserhöhung wollen die Währungshüter auch den Kursverfall des Peso im Zuge der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten stoppen. Das Land versucht zudem, mit Dollar-Verkäufen die Talfahrt des Peso zu bremsen.

Die Landeswährung war in den vergangenen Monaten stark unter Druck geraten, da Trump im Wahlkampf Front gegen mexikanische Billig-Importe gemacht hatte. Er drohte mit Zöllen von bis zu 35 Prozent auf Einfuhren aus dem Nachbarland.

Zuletzt hatte Trump große Autobauer ins Visier genommen, die unter anderem wegen des starken Lohngefälles zu den USA im Nachbarland produzieren. Der US-Autobauer Ford strich bereits Pläne für eine 1,6 Milliarden Dollar schwere Investition in ein neues Werk im mexikanischen San Luis Potosi.

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