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Presse-Leaks Ehemaliger US-Senatsmitarbeiter angeklagt

Ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Senats habe vertrauliche Informationen an Journalisten weitergegeben – und darüber gelogen. Nun wird er angeklagt.

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USA: Ehemaliger Senatsmitarbeiter angeklagt Quelle: dpa

Washington Ein früherer Mitarbeiter des US-Senats ist wegen Falschaussagen über Pressekontakte gegenüber dem FBI angeklagt worden. Der Ex-Berater für den Geheimdienstausschuss des Senats sei festgenommen worden - ihm würden Falschaussagen in drei Fällen vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mit. James A. Wolfe aus Maryland war ein langjähriger Mitarbeiter des Ausschusses und als Sicherheitsdirektor des Gremiums tätig. Damit hatte er Zugang zu vertraulichen Informationen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem vor, bei einer FBI-Befragung im Dezember 2017 über den Kontakt zu drei Reportern gelogen zu haben. In Wirklichkeit soll Wolfe laut dem US-Justizministerium regelmäßig Kontakt zu mehreren Journalisten gehabt, und sie in Restaurants, Bars oder im Büro getroffen haben.

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat ein hartes Durchgreifen gegen Mitarbeiter angekündigt, die vertrauliche Informationen an die Presse durchstechen. Neben Trump hat auch Justizminister Jeff Sessions ein solches Verhalten kritisiert.

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