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Proteste Krise in Hongkong: Trump bringt Treffen mit Chinas Präsident Xi ins Spiel

Seit Wochen wird Hongkong von regierungskritischen Protesten erschüttert. Angesichts der anhaltenden Krise schlägt der US-Präsident ein persönliches Treffen mit Xi vor.

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Trump and Xi waren zuletzt im Juni beim G-20 Gipfel in Osaka zusammengetroffen, wo sie unter anderem über den bitteren Handelskonflikt der beiden Nationen sprachen. Quelle: AP

Washington US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Krise in Hongkong ein persönliches Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping ins Spiel gebracht. Er habe keine Zweifel, dass Xi die Krise in Hongkong „schnell und human“ lösen könne, erklärte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) auf Twitter. „Persönliches Treffen?“ schrieb er weiter. Trump hatte am Dienstag erklärt, er sei von US-Geheimdiensten informiert worden, dass Chinas Militär Truppen an der Grenze zu Hongkong zusammenziehe.

Trump and Xi waren zuletzt im Juni beim G-20 Gipfel in Osaka zusammengetroffen, wo sie unter anderem über den bitteren Handelskonflikt der beiden Nationen sprachen.

Hongkong wird seit Wochen von regierungskritischen Protesten erschüttert, es kam zuletzt vermehrt zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Trump war innenpolitisch zuletzt immer mehr kritisiert worden, weil er sich nicht klar für die demokratischen Freiheitsrechte der Menschen in Hongkong aussprach.

Die frühere britische Kronkolonie Hongkong wird seit der Rückgabe 1997 an China als eigenes Territorium autonom regiert. Anders als die Menschen in der kommunistischen Volksrepublik genießen die Hongkonger das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie Presse- und Versammlungsfreiheit. Diese Rechte sehen viele nun in Gefahr.

Mehr: Der Aufschub der US-Strafzölle gegen China ist kein Entgegenkommen. Stattdessen sind die Gründe für den Aufschub wohl innenpolitischer Natur.

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