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Proteste Polizei belagert weiter Universität in Hongkong

Seit fünf Tagen haben sich Studierende an der Polytechnischen Universität verbarrikadiert. Vor den Wahlen am Wochenende zeigt sich die Regierung alarmiert.

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Nach eigenen Angaben suchen die Demonstranten keinen Showdown mit der Polizei. Quelle: dpa

Weniger als Hundert Demonstranten sind noch in der Universität in Hongkong auf dem Campus verbarrikadiert und von der Polizei umzingelt. Manche Aktivisten suchen weiterhin nach einem Fluchtweg, andere verstecken sich. Wie einige Demonstranten der Nachrichtenagentur Reuters sagten, wappnen sie sich nicht für einen Showdown mit der Polizei, sondern sehen sich als Unschuldige, die nach einem Weg aus der Universität suchen.

Das Gelände gleicht einem Schlachtfeld: Müll- und Schuttberge von den selbst gebauten Benzinbomben türmen sich auf dem Campus, viele Demonstranten haben ihre Habseligkeiten aufgegeben, darunter Gasmasken und Regenschirme. Ein großer Teil der Gebäude sind beschädigt, Räume wurden zerstört und Fenster zertrümmert. Strom und Wasser funktionieren noch.

Die relative Ruhe ist in den monatelangen, gewalttätigen Demonstrationen eine kurze Atempause vor den Wahlen am Wochenende. Die Regierung erklärte am Mittwochabend, sie beobachte die Lage genau, um zu sehen, ob die Wahlen sicher abgehalten werden könnten.

Mehr: 24 Stunden in Haft: Wie ein deutscher Student in Hongkong zwischen die Fronten geriet.

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