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Radikale Pläne in Brasilien Was sich mit Präsident Bolsonaro ändern könnte

Der frisch vereidigte brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist angetreten, vieles in dem größten Land Lateinamerikas zu verändern. Fünf Dinge, die der rechtsextreme Politiker in den ersten Monaten seiner Amtszeit vermutlich anpacken dürfte.

Vergangene Woche kündigte der frühere Heereshauptmann Bolsonaro an, er werde per Erlass garantieren, dass nicht vorbestrafte Brasilianer Waffen besitzen dürfen. Quelle: AP
Der Besitz von Schusswaffen ist in Brasilien bislang streng reglementiert. Quelle: REUTERS
Bolsonaro hat häufig erklärt, dass Polizisten, die bei Einsätzen Straftäter erschießen, ausgezeichnet werden sollten und nicht strafrechtlich verfolgt. Quelle: REUTERS
Einige Polizeieinheiten, insbesondere in Rio de Janeiro, zählen weltweit zu denen, in denen die meisten Todesopfer zu beklagen sind. Wie Bolsonaro das ändern möchte, hat er nicht erläutert. Quelle: REUTERS
Bolsonaro hat im Wahlkampf angekündigt, Brasilien aus dem Pariser Klimaabkommen zurückzuziehen Quelle: REUTERS
Diese Ankündigungen sind umfassend: Regeln zum Umweltschutz sollen zurückgefahren werden, Bergbau und Landwirtschaft gefördert, die Ausweisung von indigenem Gebiet beendet werden. Quelle: dpa
 Bislang können viele öffentlich Bedienstete bereits mit Anfang 50 in den Ruhestand gehen. Quelle: REUTERS
Bolsonaro hat angekündigt, dass sich das nun ändern werde. Zu Details hat er sich bislang nicht geäußert. Quelle: REUTERS
Bolsonaro hat häufig seine Bewunderung für US-Präsident Donald Trump ausgedrückt. Außenpolitisch dürfte er Trump folgen. Quelle: REUTERS
Jede dieser angestrebten Veränderungen ist mit Risiken verbunden. Länder im Nahen Osten beispielsweise zählen zu den größten Abnehmern von brasilianischem Fleisch. Wird die Botschaft nach Jerusalem verlegt, dürfte das viele in der Region verärgern und künftige Geschäfte gefährden. Dennoch dürfte Bolsonaro unter starkem Druck von evangelikalen Christen stehen, seine Versprechen zu erfüllen. Evangelikale zählten bei der Wahl zu den größten Unterstützern Bolsonaros. Quelle: dpa
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