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Reaktionen auf Trump und Juncker „Europa wird bei seinen Standards nicht nachgeben“

Im transatlantischen Handelsstreit haben US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Mittwoch nach eigenen Worten eine Einigung erzielt. Erste Reaktionen im Überblick.

Bruno Le Maire, Finanzminister von FrankreichFrankreich hat kühl auf die Grundsatzvereinbarung von Trump und Juncker reagiert. Die Rückkehr zum Dialog sei zwar zu begrüßen. Über Handel müsse aber auf einer klaren Grundlage und nicht unter Druck verhandelt werden, forderte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire in Paris. Es gebe noch Klärungsbedarf. „Wir wollen nicht in die Verhandlung einer großen Vereinbarung einsteigen, deren Grenzen wir bei TTIP gesehen haben“, erklärte Le Maire nach Angaben seines Ministeriums. Die Abkürzung TTIP steht für das lange vorbereitete transatlantische Handelsabkommen zwischen der EU und den USA, das von vielen Seiten heftig kritisiert wird. Es liegt seit dem Amtsantritt Trumps auf Eis. Die Landwirtschaft dürfe von den Gesprächen zudem nicht berührt werden, betonte Le Maire. Handelshemmnisse, die nicht auf Zöllen beruhten, seien in diesem Bereich nicht verhandelbar: „Europa wird bei seinen Standards nicht nachgeben.“ Quelle: dpa
Peter Altmaier, BundeswirtschaftsministerAltmaier sieht die EU und die USA auf dem Wege zu einer endgültigen Beilegung des Handelskonflikts. „Mit dem gestrigen Abend haben wir zum ersten Mal in den letzten Monaten eine handfeste Perspektive, dass es zu einem guten Gesamtergebnis kommt“, sagte er am Donnerstag dem TV-Sender Phönix. Noch aber seien schwierige Verhandlungen nötig. „Wir haben zunächst einmal eine Art Stillhaltevereinbarung“, sagte Altmaier zur US-Drohung mit Autozöllen. Bei den geltenden Stahl- und Aluminiumzöllen der USA gebe es die Chance, dass diese wieder abgeschafft würden. Quelle: REUTERS
Eric Schweitzer Quelle: dpa
Dieter Kempf, BDI-Präsident Quelle: dpa
Michael Roth, Staatsminister im Auswärtigen Amt Quelle: AP
Christine Lagarde, IWF-Chefin Quelle: AP
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger begrüßt den Ausgang der Handelsgespräche. Quelle: dapd
Heiko Maas, Bundesaußenminister Quelle: REUTERS
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