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Rebellenhochburg Russland meldet Massenflucht von Zivilisten aus Ost-Ghuta

Die Offensive der syrischen Armee auf die Rebellenhochburg Ost-Ghuta dauert weiter an. Tausende Menschen fliehen vor dem Krieg.

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Tausende Zivilisten fliehen aus der Rebellenhochburg Ost-Ghuta. Quelle: dpa

Astana Weit über 10.000 Menschen haben nach russischen Angaben seit Donnerstag die schwer umkämpfte Rebellenhochburg Ost-Ghuta in Syrien verlassen. Außenminister Sergej Lawrow sagte am Freitag, allein am Donnerstag seien 12.000 Menschen aus der Region nahe der Hauptstadt Damaskus geflohen. Der Exodus hielt nach Lawrows Angaben auch am Freitag an. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, am Morgen hätten rund weitere 2000 Menschen das Gebiet verlassen. Russland unterstützt die syrische Armee unter anderem mit Luftangriffen beim Versuch, die Rebellenenklave zu erobern.

Auch die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete über die Flucht von mehreren tausend Menschen aus dem Gebiet. Bei der Offensive der syrischen Armee auf Ost-Ghuta wurden nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) in fast einem Monat mehr als 1.100 Zivilisten getötet. In der Rebellen-Enklave sind UN-Schätzungen zufolge rund 400.000 Menschen eingeschlossen.

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