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Regierungsstreit in Italien Di Maio weist Berichte über Rücktrittsforderungen von Minister zurück

Mehrere Zeitungen hatten berichtet, Di Maio habe den Rücktritt des Wirtschaftsministers gefordert. Jetzt wies Italiens Vize die Berichte zurück.

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Auch an den Finanzmärkten sorgten die Medienberichte über den Streit für Aufsehen. Quelle: Reuters

Rom Italiens Vize-Ministerpräsident Luigi Di Maio hat Medienberichte zurückgewiesen, er habe im Streit über die Besetzung von Spitzenposten in Staatsunternehmen den Rücktritt von Wirtschaftsminister Giovanni Tria gefordert. Es gebe keine Gegensätze, es gehe nur darum, die beste Personallösung für den staatlichen Kreditgeber Cassa Depositi e Prestiti (CDP) zu finden, sagte Di Maio vor Journalisten am Freitag. „Ich habe absolut niemals Trias Rücktritt gefordert.“ Mehrere Zeitungen berichteten, Di Maio habe Tria ein Ultimatum gestellt. Dieser solle die Nominierungen der Regierung für wichtige Posten bei Staatsunternehmen unterstützen.

An den Finanzmärkten sorgten die Medienberichte über einen Krach in der Koalition aus Di Maios Fünf Sterne Bewegung und der rechtsextremen Lega für Aufsehen. Hinzu kamen Äußerungen des Chefs des Haushaltsausschusses im italienischen Parlament, Claudio Borghi. Der Zeitung „Corriere della Sera“ zufolge sagte er, sein Land werde den Euro früher oder später verlassen. Investoren warfen italienische Staatsanleihen aus den Depots, die Renditen zogen an. Die Aktienmärkte gaben deutlich nach, bevor sie sich nach Di Maios Äußerungen wieder erholten.

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