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Reporter in Haft Ein US-Kongressabgeordneter fordert weitere Sanktionen gegen Myanmar

In Myanmar wurden zwei Reuters-Reporter zu einer Haftstrafe verurteilt. Laut Abgeordnetem, trägt die Regierung eine Mitschuld an den Militärverbrechen.

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Die beiden Journalisten Wa Lone und Kyaw Soe Oo sind zu sieben Jahren Haft in Malaysia verurteilt worden. Quelle: Reuters

Washington Nach der umstrittenen Haftstrafe gegen zwei Reuters-Reporter in Myanmar hat ein hochrangiger US-Kongressabgeordneter weitere Sanktionen gegen das asiatische Land gefordert. Das „ungerechte Urteil“ bestätige, dass die Regierung Myanmars „Mittäter bei den Verbrechen des Militärs“ sei, erklärte am Montag Ed Royce, der Vorsitzende des Ausschusses für ausländische Angelegenheiten im Repräsentantenhaus.

„Die USA sollten mit weiteren Sanktionen reagieren und der formellen Feststellung eines Völkermordes“, erklärte der Republikaner offenbar unter Anspielung auf das Vorgehen Myanmars gegen die muslimische Minderheit der Rohingya. Die USA haben bislang Strafmaßnahmen gegen eine Reihe von ranghohen Militärs und Polizisten verhängt.

Wa Lone und Kyaw Soe Oo waren zuvor zu sieben Jahren Haft verurteilt worden, weil sie nach Darstellung des Gerichts gegen ein Gesetz zu Staatsgeheimnissen verstoßen hatten. Sie haben die Vorwürfe zurückgewiesen. Das Urteil wurde international kritisiert.

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