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Rettungsschiff Frankreich und weitere EU-Länder nehmen „Lifeline“-Flüchtlinge auf

Die Flüchtlinge des Rettungsschiffs „Lifeline“ werden laut Frankreichs Präsident Macron in diversen europäischen Ländern aufgenommen.

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Rom Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bestätigt, dass Frankreich und einige andere europäische Länder Migranten von dem Rettungsschiff „Lifeline“ aufnehmen wollen. Die Zahl sei begrenzt, es seien „mehrere Dutzend“ Menschen pro Land.

Der maltesische Premierminister Joseph Muscat habe europäische Solidarität organisiert, lobte Macron am Mittwochabend in Rom. Nach einer tagelangen Blockade auf dem Mittelmeer hat das Schiff nun grundsätzlich die Erlaubnis erhalten, einen Hafen der Mittelmeerinsel Malta anlaufen.

Es war jedoch zunächst unklar, wann die entsprechenden Genehmigungen für die „Lifeline“ der deutschen Organisation Mission Lifeline erteilt würden. Die NGO aus Dresden erklärte am Dienstagabend via Twitter, bisher habe das Schiff keine Erlaubnis zum Einlaufen in die Hoheitsgewässer Maltas erhalten.

Macron sprach mit Blick auf die Migration von einer „politischen Krise“. Er habe darüber mit Papst Franziskus bei seiner Audienz im Vatikan gesprochen.

Macron rief auch zu einer verstärkten Zusammenarbeit mit Libyen auf, um lebensgefährliche Fluchtbewegungen über See zu unterbinden. Er signalisierte in diesem Zusammenhang Bereitschaft, bereits auf libyschem Boden Asylanträge zu prüfen.

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