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Rex Tillerson Ehemaliger US-Außenminister sieht US-Demokratie in Gefahr

Im März hatte US-Präsident Trump seinen damaligen Chefdiplomaten gefeuert. Nun appelliert Tillerson, dass die USA langjährige Verbündete wertschätzt.

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Der ehemalige US-Außenminister warnte vor dem Verlust der Freiheit in den USA. Quelle: AP

Washington Der ehemalige US-Außenminister Rex Tillerson hat Angriffe auf Fakten beklagt. So etwas könne zum Verlust der Freiheit führen, sagte Tillerson am Mittwoch vor Absolventen des Militärinstituts in Virginia. Nur Gesellschaften, die nach Wahrheit streben und sich alternativen Wirklichkeiten entgegenstellten, seien wirklich frei.

Tillerson sagte, es gebe eine Krise von Moral und Rechtschaffenheit im öffentlichen Leben, im privaten und im nichtkommerziellen Sektor, der die Menschen begegnen müssten. Ansonsten beginne die Demokratie der USA, „so, wie wir sie kennen, ihre Dämmerjahre“. Tillerson warnte zugleich, man dürfe langjährige Verbündete nicht als selbstverständlich betrachten.

Präsident Trump erwähnte Tillerson nicht. Dieser hatte seinen damaligen Chefdiplomaten im März per Tweet gefeuert. Den Termin für die Ansprache hatte Tillerson dem Institut zufolge bereits vorher zugesagt.

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