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Rio de Janeiro Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Polizei

Der brasilianische Staat Rio de Janeiro steckt tief in der Krise, das Sparpaket der Regionalregierung bringt die Menschen auf die Straßen. Dort kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.

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In Rio de Janeiro kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen. Quelle: Reuters

Rio de Janeiro Vier Monate nach den Olympischen Spielen verschärfen sich in Rio de Janeiro die Konflikte um ein Sparpaket der Regionalregierung. Hunderte Demonstranten lieferten sich am Dienstag im Zentrum der 6,5-Millionen-Einwohner-Stadt Straßenschlachten mit der Polizei. Hunderte Polizisten setzten Tränengas und Gummigeschosse ein, die Demonstranten errichteten brennende Straßenbarrikaden. Nach Angaben der Militärpolizei warfen Demonstranten selbstgebaute Handgranaten und Raketen in die Richtung des Gebäudes.

Fernsehbilder zeigten, wie Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude ein Feuer legten. Es war auch zu sehen, wie sich Bereitsschaftspolizisten auf Demonstranten zubewegten. Im Regionalparlament standen die ersten Abstimmungen über ein Sparpaket in Höhe von umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro für das kommende Jahr an.

Befürchtet werden harte Einschnitte in den Bereichen Bildung, Soziales, Gesundheitsversorgung und Sicherheit. Der Bundesstaat Rio de Janeiro ist fast pleite - neben stark gesunkenen Erdöleinnahmen haben auch die Olympiakosten die Lage verschärft.

Die Abgeordneten wollten über Maßnahmen abstimmen, um auf die sich verschärfende Finanzkrise des brasilianischen Staats einzugehen. Im Rahmen der Krise sind Tausende Staatsbedienstete und Pensionäre entweder gar nicht oder mit monatelanger Verspätung bezahlt worden.

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