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Risiko USA Macht uns Amerika den Aufschwung kaputt?

Ein Jahr nach dem Ende der großen Rezession droht der US-Konjunktur schon wieder die Puste auszugehen. Die Langzeitarbeitslosigkeit steigt, ein Rückfall in die Rezession droht. Bremst Amerika die globale Erholung aus?

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Arbeitslosigkeit in den USA Quelle: LAIF/Gamma

Für Chrystal Smith kam der soziale Abstieg wie für viele Amerikaner, die ihren Job verlieren: rasend schnell. Vor zweieinhalb Jahren arbeitete sie noch bei einem New Yorker Verlagshaus. Dann kam die Entlassungswelle. Praktisch ohne Vorwarnung verlor sie ihren Job. Seither muss sie mit 360 Dollar Stütze pro Woche auskommen.

„Meine Ersparnisse waren schnell aufgebraucht. Dann habe ich meinen Pensionsplan plündern müssen, bald konnte ich mir die Krankenversicherung nicht mehr leisten, und jetzt kann ich die Miete nicht mehr bezahlen“, erzählt sie. „Ich bin pleite, total pleite.“ Rund 150 Vorstellungsgespräche habe sie seitdem geführt, und „es macht mich krank, immer wieder zu hören, dass ich für alles Mögliche überqualifiziert bin“. Chrystal hat nun Angst, bald auf der Straße zu sitzen: In New York sind die Vermieter schnell dabei mit Räumungen, wenn die Miete nicht kommt.

Mehr als zehn Millionen US-Bürger teilen das Schicksal von Chrystal und suchen verzweifelt nach einem Job. Viele haben in der Rezession ihren Arbeitsplatz verloren, andere tun sich nach Schule und Ausbildung schwer, eine erste Anstellung zu finden. Obwohl die US-Wirtschaft seit Mitte 2009 wieder wächst, fühlt sich der Aufschwung für viele Amerikaner an wie ein Abstieg. Denn die durchgreifende Erholung am Arbeitsmarkt, die Aufschwüngen üblicherweise folgt, ist bisher ausgeblieben. Die Zahl der Beschäftigten hat seit Anfang 2010 im Schnitt nur um mickrige 80.000 pro Monat zugenommen, die Arbeitslosenquote ist auf 9,5 Prozent geklettert.

Für Amerika, das Arbeitslosenquoten von unter fünf Prozent gewöhnt war, ist das eine Katastrophe. Denn das Land ist hoch verschuldet, die Bürger ebenso wie der Staat. Der Immobilienmarkt liegt im Koma, der Finanzsektor ist zerrüttet. Um seine Probleme in den Griff zu bekommen, benötigt Amerika vor allem eines: Wachstum. Doch dazu muss der Konsum anspringen, der für rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung steht.

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    Das setzt voraus, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt entspannt und die Unternehmen wieder ausreichend Jobs schaffen. Geschieht dies nicht, wird der Aufschwung zur Zitterpartie. „Wie bei einem Fahrrad, bei dem eine zu langsame Fahrt das Risiko des Umfallens erhöht, birgt ein schwaches Konsumwachstum das Risiko einer Rezession“, sagt Jan Poser, Chefökonom der Bank Sarasin.

    Manche Ökonomen fürchten daher, die US-Wirtschaft könnte bald wieder den Rückwärtsgang einlegen. Robert Shiller, Professor an der US-Eliteuni Yale, taxiert das Risiko eines solchen „double dip“ auf über 50 Prozent. Wird die ehemalige Konjunkturlokomotive USA damit zum Risiko für die Weltwirtschaft – und für den Aufschwung in Deutschland? Immerhin verkauften deutsche Exporteure selbst im Rezessionsjahr 2009 noch Waren im Wert von knapp 53 Milliarden Euro in die USA. Und ein im Gefolge der US-Krise abstürzender Dollar könnte ihnen schon bald die Geschäfte verhageln.

    Korrektur nach unten

    Doch wie ernst ist die Lage wirklich? Die US-Wirtschaft, die überraschend stark aus der Rezession gekommen war, hat inzwischen deutlich an Dynamik verloren. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur noch um 0,6 Prozent zum Vorquartal zu. Experten fürchten, dass die Statistiker die Rate wegen des hohen Defizits in der Handelsbilanz sogar noch auf 0,3 Prozent korrigieren müssen.

    Die schlechten Nachrichten von der Konjunkturfront haben Politiker und Notenbanker gleichermaßen alarmiert. US-Präsident Barack Obama weiß, dass eine erneute Rezession seiner Demokratischen Partei bei den Kongresswahlen im Herbst eine herbe Niederlage bescheren dürfte. Und alle Versuche, die Wirtschaft mit weiteren staatlichen Programmen zu stützen, sind bisher am Widerstand der Republikaner im Senat gescheitert.

    Ben Bernanke, Barack Obama Quelle: REUTERS

    Dadurch ist der Druck auf die Notenbank Fed gestiegen. Anfang des Monats stoppte Fed-Chef Ben Bernanke den langsamen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik und kündigte an, die Notenbank werde angesichts der „bescheidenen“ wirtschaftlichen Erholung Geldrückflüsse aus ihren Wertpapieren in den Kauf von Staatsanleihen stecken. Bernankes Ziel: Die Liquidität im Bankensystem soll hoch, die Zinsen am Kapitalmarkt sollen niedrig bleiben.

    Ob das die richtige Medizin ist, um die malade Wirtschaft auf Touren zu bringen, ist fraglich. Denn es sind nicht zu hohe Zinsen und zu niedrige Investitionen, die den Aufschwung bremsen. Im Gegenteil: Im ersten Halbjahr investierten die Unternehmen zehn Prozent mehr in neue Maschinen und Anlagen (siehe Grafik). Das Problem ist vielmehr, dass der Funke von den Investitionen nicht auf den Arbeitsmarkt überspringt. „Eine Entkopplung der Beschäftigung von den Investitionen wie diesmal hat es noch in keinem Aufschwung gegeben“, warnt Rudolf Besch, US-Analyst der DekaBank.

    Ökonomen rätseln über die Ursachen. Rolf Langhammer, Vizepräsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, schließt nicht aus, dass die Finanzkrise einen Knacks im volkswirtschaftlichen Räderwerk Amerikas ausgelöst hat. Die Unternehmen könnten „wegen der niedrigeren Kosten für Kapital dazu übergegangen sein, Arbeitskräfte durch Maschinen zu ersetzen“. Brian Bethune, US-Chefökonom des Finanzdienstleisters Global Insight, vermutet, dass sich in dem Auseinanderdriften von Investitionen und Beschäftigung die Zweiteilung des Unternehmenssektors widerspiegelt.

    „Die großen exportorientierten Konzerne profitieren vom globalen Aufschwung und investieren“, sagt Bethune. „Aber die kleinen und mittleren Unternehmen, die das Gros der Jobs stellen und mit ihren Produkten auf den US-Markt konzentriert sind, leiden unter der schlappen Binnennachfrage – und halten sich mit Neueinstellungen zurück.“

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      Probleme wie in Europa

      USA Investitionen, Arbeitsmarkt, Langzeitarbeitslosigkeit

      Die Konsequenzen sind fatal. Denn je länger die Arbeitslosen ohne Job sind, desto stärker entwertet sich ihre Qualifikation. Das spüren selbst gut ausgebildete Arbeitskräfte wie Lawrence Cannon aus Byram in Mississippi. Der 48-jährige Ingenieur mit Erfahrungen im Straßenbau und Ölbohrgeschäft verlor seinen Job bei einem Bauunternehmen vor einem Jahr. Nun jobbt er bei Wal-Mart und in einem Fitnesscenter, um sich, seine Frau und seine vier Kinder mit Mindestlöhnen über die Runden zu bringen. „Mein Einkommen hat sich von 65.000 Dollar pro Jahr auf 20.000 reduziert“, klagt Cannon. Er hat sich sogar bei Firmen beworben, die im Irak tätig sind – bisher ohne Erfolg.

      Einer Umfrage des Personalberaters Brad Remillard von Impact Hiring Solutions zufolge sind 51 Prozent aller qualifizierten Arbeitslosen schon länger als ein Jahr ohne Job. In den USA gilt schon als langzeitarbeitslos, wer mehr als 27 Wochen ohne Job ist. Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics hat sich die Zahl der Betroffenen zwischen Juli 2009 und Juli 2010 um 32 Prozent auf fast 6,6 Millionen erhöht. Damit stellen Langzeitarbeitslose fast 45 Prozent des amerikanischen Erwerbslosenheers.

      Wegen der schweren Rezession hat Obama die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes zwar von 26 auf 99 Wochen angehoben. Doch die miese Lage am Arbeitsmarkt lässt immer mehr Langzeitarbeitslose aus der Stütze fallen. Rund 1,4 Millionen sind davon betroffen. Ihnen bleibt nur noch die Wohlfahrt und das Anstehen für Essensmarken.

      Ihre Chancen auf einen neuen Job sind schlecht. Viele hatten vor der Krise in der Immobilien- und Finanzbranche gearbeitet – Sektoren, die nun schrumpfen. „Die Jobs, die nach dem Platzen der Blase abgebaut wurden, sind auf Nimmerwiedersehen verschwunden“, sagt Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank.

      Deutsche Warenexporte

      Neue Jobs entstehen vor allem im Dienstleistungssektor. Dort sind derzeit rund 2,3 Millionen Stellen vakant. Das Problem: Die Qualifikationen der Arbeitslosen passen häufig nicht zu den Anforderungen der Betriebe im Servicesektor. Ein Phänomen, das es bisher nur auf den verkrusteten Arbeitsmärkten Europas gab.

      Jetzt ist es auch in den USA angekommen – und bei deutschen Investoren. Wie schwer es ist, im Heer der Arbeitslosen geeignetes Personal zu finden, spürt derzeit der Windturbinenhersteller Nordex aus Norderstedt, der in Arkansas eine neue Produktionsstätte aufbaut und die Zahl der Angestellten in den USA von 135 auf rund 800 im Jahr 2015 erhöhen will. Doch das Problem ist der Engpass bei qualifizierten Ingenieuren. „Wir haben 35 offene Stellen“, sagt Barbara Smith, für das Amerikageschäft verantwortliche Personalmanagerin von Nordex.

      Dabei macht ihr eine Entwicklung zu schaffen, die man bisher eher in Deutschland kannte: mangelnde Mobilität. Viele Arbeitskräfte können wegen der Immobilienkrise ihre Häuser nicht zu einem akzeptablen Preis losschlagen. „Wir haben gerade einen Ingenieur aus San Diego in Kalifornien angeworben, der musste sein Haus vermieten“, sagt Smith.

      Der steigende Anteil älterer Arbeitnehmer verstärkt den Trend zur Immobilität. Waren 1990 erst zwölf Prozent der Erwerbspersonen älter als 55 Jahre, sind es derzeit schon fast 20 Prozent. Knapp 43 Prozent der Erwerbspersonen in den USA sind älter als 45 Jahre. Ihre Bereitschaft, für einen neuen Job umzuziehen, ist Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Centers zufolge gering. Nur 22 Prozent der über 50-Jährigen gaben an, beim Verlust ihres Arbeitsplatzes in eine Gegend mit mehr Jobs umziehen zu wollen.

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        Besonders schwer ist die Jobsuche für die gering Qualifizierten. Die Arbeitslosenquote von Personen ohne High-School-Abschluss schnellte von sechs Prozent 2006 auf über 15 Prozent in die Höhe. Dennoch ist nur ein Drittel von ihnen bereit, für einen neuen Job umzuschulen oder sich weiterzubilden. Harm Bandholz, US-Chefökonom der Bank UniCredit, fürchtet daher, dass „eine dauerhaft höhere Arbeitslosenquote und Langzeitarbeitslosigkeit zur Normalität in der US-Wirtschaft werden“. Statt bei fünf Prozent werde die strukturelle Arbeitslosenquote in den nächsten Jahren eher bei 6,5 Prozent liegen, sagt Bandholz.

        Für den privaten Konsum, Motor der US-Konjunktur, sind das schlechte Aussichten. „Die höhere strukturelle Arbeitslosigkeit wird die Konsumausgaben nachhaltig bremsen“, prophezeit Deutsche-Bank-Chefökonom Mayer. Er erwartet zwar keinen Rückfall in die Rezession. Doch der langfristige Wachstumstrend werde „auf Sicht der nächsten zehn Jahre eher bei 1,5 bis 2 Prozent liegen statt bei 3 bis 4 Prozent wie früher“.

        Neuer Motor im Osten

        Als Lokomotive für die Weltwirtschaft dürften die USA damit vorerst ausfallen. Für Deutschland heißt das: Die Exporteure müssen sich dort auf geringere Umsatzzuwächse einstellen und neue Märkte erschließen, um ihre Kapazitäten auszulasten. Autohersteller wie Audi und Mercedes-Benz haben das erkannt und erzielen schon jetzt die größten Umsatzzuwächse in China.

        Wächst Amerika schwächer, muss das auch nicht bedeuten, dass die Weltwirtschaft insgesamt einen Gang zurückschaltet. Zwar liegt der Anteil der USA am weltweiten BIP kaufkraftbereinigt noch bei 20 Prozent. Das Beben, das eine schwere Rezession in der größten Volkswirtschaft der Welt auslösen würde, wäre daher weltweit zu spüren. Doch eine Abflachung des US- Wachstumstrends könnten Schwellenländer, vor allem in Asien, kompensieren. Diese haben sich in den vergangenen Jahren zu einem neuen Motor für die Weltwirtschaft gemausert. Schon jetzt stehen sie für 50 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Bis 2020 dürfte ihr Anteil auf 66 Prozent steigen, schätzt Mayer.

        Privater Konsum

        Besonders Chinas Gewicht nimmt rasch zu. In diesem Jahr wird das Reich der Mitte Japan vom zweiten Platz der größten Ökonomien der Welt verdrängen (siehe Kasten Seite 22). In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil des Landes am globalen BIP kaufkraftbereinigt von 7 auf 13 Prozent gestiegen. Nach Berechnungen der Investmentbank Goldman Sachs hat China in den vergangenen zehn Jahren rund 22 Prozent zum globalen Wirtschaftswachstum beigetragen – die USA dagegen nur 17 Prozent.

        Neben der florierenden Exportwirtschaft hat sich in China eine stabile Binnennachfrage entwickelt. Durch die hohen Wachstumsraten und die Urbanisierung ist eine konsumfreudige Mittelschicht entstanden, deren Kaufkraft dank kräftiger Lohnzuwächse weiter steigt. Trugen Chinas Konsumenten vor zehn Jahren nur 0,15 Prozentpunkte zum globalen Wirtschaftswachstum bei, sind es dieses Jahr schon 0,26 Punkte. Dagegen hat sich der Wachstumsbeitrag der US-Konsumenten im gleichen Zeitraum von 1,0 auf 0,33 Prozentpunkte verringert.

        2011 dürften die chinesischen Verbraucher das globale Wirtschaftswachstum erstmals stärker stützen als die Konsumenten in den USA, schätzen die Ökonomen von Goldman Sachs. Dirk Schumacher, Deutschland-Chefökonom von Goldman Sachs, ist daher überzeugt, dass „sich China und die Schwellenländer weiter von der US-Wirtschaft abgekoppeln werden“.

        Davon profitiert vor allem die deutsche Wirtschaft. Mit ihrer Konzentration auf Investitionsgüter aller Art, vor allem Maschinen, Anlagen, Autos, elektrische und chemische Erzeugnisse, liefern deutsche Unternehmen die Produkte, die die Schwellenländer in ihrem Aufholprozess benötigen. Während Konkurrenten häufig Standardprodukte von der Stange im Angebot haben, punkten deutsche Unternehmen mit maßgeschneiderten Lösungen und umfangreichem Service.

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          Vor allem haben sie einen Riecher dafür, wo die Wirtschaft brummt, und sind in der Lage, Exporte rasch umzulenken. So haben deutsche Unternehmen den Anteil ihrer Exporte in die USA, nach Japan und in die Euro-Zone in den vergangenen zehn Jahren um insgesamt sechs Prozentpunkte verringert. Dagegen ist der Exportanteil Asiens, Russlands, Brasiliens und Osteuropas im gleichen Zeitraum um neun Punkte gestiegen. Für Deutsche-Bank-Ökonom Mayer sind deutsche Unternehmen der perfekter Caterer für die Weltwirtschaft. „Die sind mit ihren Produkten immer da, wo gerade Party ist.“

          Der Erfolg zeigt sich in hohen Gewinnen und im kräftigen Wachstum der Wirtschaft. Im zweiten Quartal schoss das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal in die Höhe – so kräftig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Vor allem der Außenhandel und die Investitionen trieben die Wirtschaft an. Ökonomen haben ihre Wachstumsprognosen für 2010 schon auf drei Prozent und mehr angehoben.

          Dass es in diesem Tempo weitergeht, ist angesichts der schwächelnden US-Konjunktur unwahrscheinlich. In den Schwellenländern dürften Politik und Zentralbanken zudem bald auf die Bremse treten, damit ihre Wirtschaft nicht heißläuft. Doch für Deutschland muss das nicht schlecht sein. Schließlich bescheren gesittete Partys dem Caterer auf lange Sicht bessere Geschäfte als heftige Saufgelage, denen ein übler Kater folgt. 

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