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Rohstoff Anschläge auf Öleinrichtungen in Saudi-Arabien gefährden Versorgung

Saudi-Arabiens Versorgungssicherheit mit Öl könnte durch die jüngsten Anschläge auf Öleinrichtungen gefährdet sein. Die Ölproduktion sei aber nicht betroffen.

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Vergangenen Sonntag wurden Ölanlagen westlich der Hauptstadt Riad von Drohnen angegriffen. Quelle: dpa

Jeddah Die jüngsten Anschläge auf Öleinrichtungen in Saudi-Arabien gefährden nach den Worten des saudi-arabischen Energieministers Chalid al Falih die Versorgungssicherheit bei dem Rohstoff. Die Ölproduktion seines Landes werde dadurch aber nicht beeinträchtigt, sagte der Minister diesen Sonntag in Jeddah. Er rief die Partnerländer auf, die Angriffe zu verurteilen.

Am vorigen Sonntag waren vier Handelsschiffe vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate beschädigt wurden, zwei Tage später wurden Ölanlagen westlich der Hauptstadt Riad von Drohnen angegriffen. Falih äußerte sich vor einem Ministertreffen wichtiger Ölförderländer.

Der Minister sagte vor dem Treffen weiter, er empfehle einen Abbau der Öl-Lagerbestände. „Insgesamt ist der Markt in einer heiklen Situation“, sagte er. Das weltweite Angebot sei reichlich.

Mehr: Saudi-Arabiens Regierung macht den Iran für die Drohnenangriffe auf eine Ölpipeline verantwortlich. Dessen Regime verfolge eine Expansionsagenda.

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