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Rüstung Lettland kauft „Spike“-Panzerabwehrraketen

Das lettische Verteidigungsministerium hat für 108 Millionen Euro Panzerabwehrraketen des Typs „Spike“ geordert. E in bedeutender Schritt zur Stärkung der Gefechtsfähigkeit der lettischen Armee.

RigaDas baltische EU- und Nato-Mitglied Lettland wird für  108 Millionen Euro Panzerabwehrraketen des Typs „Spike“ vom  israelischen Rüstungskonzern Rafael kaufen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Riga am Montag nach Unterzeichnung des Kaufvertrags mit. Abgewickelt wird das Rüstungsgeschäft über das Gemeinschaftsunternehmen EuroSpike, an dem neben Rafael auch die  beiden deutsche Rüstungsfirmen Diehl und Rheinmetall beteiligt sind.

Die lettischen Streitkräfte sollen die Waffensysteme schrittweise bis 2023 geliefert bekommen. Bestückt werden sollen damit unter anderem  auch die von Großbritannien vor einiger Zeit gebraucht erworbenen  Kettenspähpanzer. Nähere Angaben zur Art und Anzahl an Raketen machte das Ministerium nicht.

„Dies ist ein wichtiger Tag, da Panzerabwehrwaffen eines der für uns notwendigsten Systeme waren“, sagte Verteidigungsminister Raimonds Bergmanis vor der Vertragsunterzeichnung im lettischen Fernsehen. Der Erwerb der Raketen sei ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Gefechtsfähigkeit der lettischen Armee.

Lettland grenzt an Russland und sorgt sich angesichts der anhaltenden Ukraine-Krise um seine Sicherheit. Der Baltenstaat mit großer russischer Minderheit rüstet daher seine Streitkräfte auf.

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