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Rüstung USA bieten der Türkei F-16 statt F-35-Jets an

Die USA hatten einen Deal für den Kauf von F-35-Kampfflugzeugen platzen lassen. Grund waren Spannungen mit der Türkei wegen des Syrien-Konflikts.

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Die Türkei wollten ursprünglich 100 der modernen F-35 kaufen. Quelle: AP

Die USA haben nach Angaben des türkischen Präsidenten Tayyip Recep Erdogan einen Verkauf von F-16-Kampfflugzeugen an die Türkei angeboten. Dafür könnten die 1,4 Milliarden Dollar eingesetzt werden, die die Türkei bereits für den geplanten Kauf von F-35-Jets überwiesen habe, sagte Erdogan am Sonntag.

Die USA hatten den F-35-Deal platzen lassen, nachdem das Nato-Mitglied Türkei mit dem Kauf einen S-400-Raketenabwehrsystems aus Russland für Verärgerung in dem Bündnis gesorgt hatte. Die USA hatten sogar Sanktionen gegen das türkische Verteidigungsministerium verhängt. Die Türkei wollten ursprünglich 100 der modernen F-35 kaufen. Zwischen den USA und anderen Nato-Staaten gibt es seit längerem Spannungen mit der Türkei – unter anderem wegen deren Rolle im Syrien-Konflikt.

Anfang Oktober hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die Türkei nun 40 F-16-Kampfflugzeuge sowie weitere 100 Modernisierungssysteme für ihre Luftflotte von den USA kaufen wolle.

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