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Russland-Affäre Trump widerspricht sich bei Aussagen zu Ex-FBI-Chef Comey

Als FBI-Chef James Comey entlassen wurde, machte Donald Trump klare Aussagen zu den Gründen der Kündigung. Diese scheinen heute andere zu sein.

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Washington In der Affäre um den entlassenen FBI-Chef James Comey hat sich US-Präsident Donald Trump selbst widersprochen. Er habe Comey nicht „wegen der verlogenen Russland-Ermittlungen“ gefeuert, twitterte Trump am Mittwoch. Im vergangenen Jahr hatte der Präsident das Gegenteil erklärt. Am Mittwoch nannte er zunächst keine Einzelheiten, etwa einen Grund für die Entlassung Comeys.

Die Kriminalbehörde FBI hatte untersucht, ob Russland die Präsidentenwahl 2016 beeinflusste und ob es geheime Absprachen zwischen Trumps Team und der Regierung in Moskau gab. Trump hat dies stets bestritten. Die überraschende Entlassung Comeys am 9. Mai führte zur Einsetzung von Sonderermittler Robert Mueller. Er soll auch klären, ob es eine Behinderung der Justiz gab, die in den USA strafbar ist.

Trump hatte Comey am Freitag als „Schleimbeutel“ kritisiert. Hintergrund ist die Veröffentlichung von Comeys Buch, in dem es unter anderem um Trump geht.

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