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Russland-Affäre Weitere US-Sanktionen gegen Russland verhängt

Erneut bekommt Russland die amerikanische Sanktionspolitik zu spüren. Gleichzeitig heben die USA Strafmaßnahmen gegen drei Unternehmen wieder auf.

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Die USA begründen die neuen Sanktionen unter anderem mit Einmischungen in die vergangenen Präsidentschaftswahlen. Quelle: AP

Washington Die USA haben weitere Sanktionen gegen russische Einrichtungen und Bürger verhängt. Gegen drei russische Unternehmen sollen bereits bestehende Strafmaßnahmen allerdings aufgehoben werden. Die neuen Sanktionen begründete das Finanzministerium am Mittwoch mit Einmischungen in die vergangene US-Präsidentenwahl, einen Hackerangriff auf die Welt-Anti-Dopingagentur sowie weitere bösartige Aktivitäten.

Die Aufhebung von Strafmaßnahmen betrifft den Angaben zufolge drei von dem Oligarchen Oleg Deripaska kontrollierte Unternehmen: den Aluminium-Produzenten Rusal, dessen Mutterkonzern En+ sowie JSC EuroSibEnergo (ESE). Deripaska soll zum inneren Zirkel um Präsident Wladimir Putin gehören. Die Sanktionen gegen ihn bleiben bestehen.

Die drei Unternehmen haben zugesagt, den Anteil Deripaskas zu verringern. So soll seine Beteiligung an En+ von derzeit rund 70 Prozent auf 44,95 Prozent reduziert werden, wie das US-Finanzministerium mitteilte.

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