Russland Russland hat 11.000 Touristen aus Ägypten ausgeflogen

Nach dem Absturz einer russischen Passagiermaschine über der Sinai-Halbinsel zieht Russland nun Konsequenzen: Rund 11.000 Touristen wurden aus Ägypten ausgeflogen.

Russland hat nach Informationen der Nachrichtenagentur RIA in den vergangenen 24 Stunden 11.000 russische Touristen aus Ägypten ausgeflogen. Ihnen würden noch am Sonntag weitere folgen, zitierte RIA den Vize-Ministerpräsidenten Arkadi Dworkowitsch am Sonntag. Damit sitzen eine Woche nach dem Absturz einer russischen Passagiermaschine über der Sinai-Halbinsel weiterhin Zehntausende Russen in Ägypten fest. Am Freitag sollen noch rund 79.000 Urlauber aus Russland in dem Land gewesen sein. Nach dem Unglück hatte die Regierung in Moskau den Linienverkehr nach Ägypten untersagt, weshalb viele Touristen in den Urlaubsorten Scharm el-Scheich und Hurghada gestrandet waren.

Flugzeugunglücke der vergangenen Jahre

Bei dem Absturz der russischen Verkehrsmaschine waren am 31. Oktober alle 224 Insassen ums Leben gekommen. Im Westen wird vermutet, dass an Bord der Maschine eine Bombe explodierte.

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