Sanktionen US-Iranbeauftragter will keine iranischen Ölimporte mehr erlauben

Der US-Sonderbeauftragte Brian Hook will den Iran zunehmend isolieren, indem keine Ausnahmegenehmigungen mehr für iranische Ölimporte erteilt würden.

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„Wir wollen der Regierung das Geld vorenthalten, das sie benötigt“, sagt der US-Sonderbeauftrage über den Iran. Quelle: Reuters

Abu Dhabi Die USA wollen den Iran vollständig vom Ölmarkt abschneiden. Es würden keine Ausnahmegenehmigungen für iranische Ölimporte mehr erteilt, sagte der US-Sonderbeauftragte Brian Hook am Samstag. „Der Iran fühlt zunehmend die wirtschaftliche Isolation, in die er durch unsere Sanktionen gerät.“

80 Prozent der Deviseneinnahmen der Islamischen Republik kämen aus dem Ölexport. „Wir wollen der Regierung das Geld vorenthalten, das sie benötigt.“ Hook sagte, die Regierung in Washington sei erfreut darüber, dass China seine Öleinfuhren aus dem Iran zurückschraube.

Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA haben sich seit Mai verschärft, als US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen aufkündigte und die Strafmaßnahmen wieder in Kraft setzte. Acht wichtige Ölkunden des Iran – darunter China, Japan, Indien und Südkorea – erhielten jedoch bis Mai Ausnahmegenehmigungen von den Sanktionen.

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