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Saudischer König über Sicherheit im Nahen Osten „Der Iran soll nicht länger mitmischen“

Bei einem Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin hat der saudische König Salman eine eindeutige Botschaft an den Iran gesendet. Er forderte das Land auf, den Nahen Osten zukünftig nicht weiter zu destabilisieren.

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Im Syrien-Konflikt müsse eine politische Lösung gefunden werden, die eine Aufspaltung vermeide, sagte Salman am Rande eines Treffens mit Waldimir Putin. Quelle: AP

Moskau Der saudiarabische König Salman hat den Iran aufgefordert, sich nicht länger in die Belange des Nahen Osten einzumischen. Die Sicherheit und die Stabilität in der Golf-Region und im Nahen Osten seien für den Jemen essentiell wichtig, sagte Salman der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge am Donnerstag bei einem Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau. „Das bedeutet, dass der Iran nicht länger mitmischt bei den inneren Angelegenheiten der Region und die Lage nicht länger destabilisiert“, zitiert die Agentur den König, der als erster saudiarabischer Herrscher für einen Staatsbesuch nach Russland gereist ist.

Das sunnitische Saudi-Arabien kämpft seit langem mit dem schiitischen Iran um die Vorherrschaft in der Region. Im Jemen führt Saudi-Arabien eine Koalition, die an der Seite der jemenitischen Regierung gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kämpft.

Im Syrien-Konflikt müsse eine politische Lösung gefunden werden, die eine Aufspaltung vermeide, sagte Salman. Auch in dieser Frage nehmen die beiden Länder konträre Positionen ein. Saudi-Arabien ist einer der größten Unterstützer von Rebellengruppen in dem Land. Der Iran steht dagegen - wie Russland - an der Seite von Präsident Baschar al-Assad.

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