Schere zwischen Reich und Arm OECD beklagt wachsende Einkommensungleichheit

Exklusiv

Um Wachstum und Nachfrage in Europa anzukurbeln, plädiert die OECD-Chefökonomin Catherine Mann für die Erhöhung der Einkommen der Armen und die Bekämpfung der wachsenden Einkommensungleichheit.

Goldene Gabeln Quelle: dpa

„Wären die Einkommen der Reichen stärker gestiegen als die der Armen, wäre das kein großes Problem. Tatsächlich aber sind die Einkommen der Armen real gesunken“, kritisiert Mann im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Das hat neben der moralischen Dimension auch handfeste ökonomische Folgen. Die Konsumquote der Armen liegt bei 100 Prozent, die Reichen dagegen sparen einen großen Teil ihrer Einkommen.“

Deshalb schaden sinkende Einkommen der Armen der Nachfrage. „Weniger Investitionen und Wachstum sind die Folgen“, warnt die Ökonomin.

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