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Schuldenkrise Amerika lobt Europas Krisenpolitik

Die USA attestieren Europa Fortschritte im Kampf gegen die Schuldenkrise. US-Finanzminister Geithner wünscht sich aber auch, dass die EZB sich stärker bei der Bewältigung der Krise einsetzt.

US-Finanzminister Geithner. Quelle: AFP

WashingtonUS-Finanzminister Timothy Geithner bekräftigte am Dienstag, die Regierung in Washington hoffe zwar auf raschere Erfolge der Europäer. „Aber ich denke, sie kommen schrittweise voran“, machte er deutlich. Europa könne seine Probleme aus eigener Kraft lösen. Erforderlich sei ein schwieriger Balanceakt zwischen der Stabilisierung der Staatsfinanzen einerseits und der Stärkung des Wirtschaftswachstums andererseits.

Geithner verwies in diesem Zusammenhang auf die außerordentlichen Maßnahmen, die die USA in den Jahren 2007 bis 2009 gegen die Finanzkrise ergriffen hatten, um die Konjunktur in Schwung zu bringen. Der Minister deutete an, dass er sich einen stärkeren Einsatz der Europäischen Zentralbank (EZB) bei der Bewältigung der Krise wünsche. Dazu stünden der EZB zahlreiche Wege offen.

Geithner empfahl allerdings nicht ausdrücklich, die Notenbank zum Staatsfinanzierer für angeschlagene Euro-Länder zu machen durch den Aufkauf von deren Staatsanleihen. Vor allem Deutschland schließt eine solche Lösung entschieden aus.

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