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Schuldenkrise Griechen brauchen weitere 60 Milliarden Euro

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Der einzig realistische Weg ist dabei ein Gläubigerverzicht – wenn man einmal von einem Austritt Griechenlands aus dem Euro-Währungsraum absieht. Bei einem Schuldenschnitt oder Haircut müssten die Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Bei Griechenland müssten das mindestens 20 Prozent sein, vielleicht sogar 50 Prozent, damit das Land seine Schulden wieder bedienen kann.

Je länger die Politiker damit zögern, umso teurer wird es jedoch für die Steuerzahler werden. Denn jede Woche und jeden Monat nutzen die privaten Gläubiger, um ihre griechischen Schrottpapiere zu verkaufen – vorzugsweise an die Europäische Zentralbank, die inzwischen auf einem regelrechten Schrotthaufen sitzt. Nicht umsonst sagt der Volksmund: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Es wäre schön, unsere Regierenden hörten gelegentlich auf das Volk.

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