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Schuldenkrise Nerven in der Eurozone sind zum Zerreißen gespannt

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Die Regierungen der Eurozone machen nun das, was sie schon lange hätten tun sollen. Nur ist der Abbau von Staatsschulden, wenn er denn gelingt,  ein sehr langwieriger Prozess, der die Geduld der Märkte überfordern wird. Deswegen ist abzusehen, dass schon bald wieder eine Debatte zum Thema Eurobonds beginnen wird. Die EU-Kommission will in diesem Herbst eine Machbarkeitsstudie dazu veröffentlichen. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker hegt schon lange Sympathie für eine solche Sozialisierung der Schulden. Nur die Bundesregierung hat sich bisher standhaft dagegen ausgesprochen. Indem Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Krisengipfel im Juli jedoch akzeptierte, dass der Rettungsfonds EFSF Anleihen aufkaufen darf, hat sie ihre harte Linie schon aufgegeben. Denn im Prinzip sind solche Aufkäufe der Einstieg in Eurobonds.

EU-Finanzminister treffen sich Mitte September

Richtig hochkommen dürfte die Debatte zu Eurobonds bei den nächsten größeren Turbulenzen an den Märkten und der nächsten Krisensitzung.

Wann Finanzminister oder gar die Spitzen der Eurozone das nächste Mal zusammenkommen, steht noch nicht fest. Spaniens Finanzministerin Elena Salgado hatte Anfang der Woche für Verwirrung gesorgt, als sie für Anfang September ein Treffen ankündigte, was die EU-Kommission dementiert hat. Fest geplant ist, dass sich die EU-Finanzminister Mitte September treffen.

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