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Schuldenobergrenze in den USA US-Finanzministerin Yellen warnt vor Finanzkrise

FILE - In this May 7, 2021, file photo Treasury Secretary Janet Yellen speaks during a news briefing at the White House in Washington. The Treasury Department announced Wednesday, Aug. 4, it will raise $126 billion to finance the government in a series of auctions next week by employing emergency measures to keep from broaching the newly imposed debt limit. (AP Photo/Patrick Semansky, File) Quelle: AP

Janet Yellen pocht auf eine Erhöhung der Schuldenobergrenze der USA. Die Republikaner im Kongress blockieren diese allerdings. Die US-Finanzministerin fürchtet eine Krise, die „Millionen Arbeitsplätze“ kosten würde.

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US-Finanzministerin Janet Yellen hat den Kongress erneut dringend gebeten die US-Schuldenobergrenze zu erhöhen. In einem Meinungsbeitrag im „Wall Street Journal“ schrieb Yellen, wenn die USA ihren Verpflichtungen nicht nachkommen könnten, würde dies eine historische Finanzkrise auslösen. „Wir würden aus dieser Krise als eine dauerhaft geschwächte Nation hervorgehen“, schrieb Yellen. Die Kreditwürdigkeit der USA sei bisher ein strategischer Vorteil gewesen.

Eine durch Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung ausgelöste Krise würde die wirtschaftlichen Schäden durch die anhaltende Coronapandemie verschlimmern, die Märkte in Aufruhr versetzen und die amerikanische Wirtschaft in die Rezession stürzen. Millionen Arbeitsplätze würden verloren gehen und die Zinsen dauerhaft steigen.

Yellen erwähnte in ihrem Text keinen Zeitpunkt für ein Eintreten der Zahlungsunfähigkeit. Sie hatte jedoch zuvor schon verlauten lassen, das diese bereits im Oktober drohen könne, wenn das Finanzministerium seine Zahlungsreserven und außerordentlichen Kreditaufnahmekapazitäten im Rahmen der 28,4 Billionen Dollar Grenze ausgeschöpft habe.



Die Republikaner im Kongress haben sich bisher geweigert, die Schuldenobergrenze zu erhöhen oder auszusetzen. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi, eine Demokratin, wies darauf hin, dass der Kongress die Schuldenobergrenze während der Trump-Regierung drei Mal mit überparteilicher Zustimmung erhöht habe. Sie erwarte, dass dies auch diesmal so sein werde.

Der Vorsitzende der Demokraten im Repräsentantenhaus, Jim Clyburn, sagte dazu am Sonntag, die Demokraten müssten die Anhebung der Schuldenobergrenze möglicherweise ohne die Unterstützung der Republikaner durchsetzen.

Mehr zum Thema: Joe Biden werde den Protektionismus seines Vorgängers beenden, hieß es. Doch daraus wird nichts. Der neue US-Präsident treibt die Abschottung Amerikas weiter voran. Das gefährdet Jobs und Wohlstand – in Amerika und im Rest der Welt.

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