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Schuldenstreit Argentinien ringt mit Gläubigern um Einigung

Der argentinische Finanzminister Guzmán hat noch bis Freitag Zeit eine Einigung zu erzielen. Allerdings hält er auch längere Verhandlungen für möglich.

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Kurz vor Fristende ringt die argentinische Regierung mit den privaten Gläubigern weiter um eine Einigung im Schuldenstreit. „Wir brauchen eine nachhaltige Vereinbarung, die die notwendigen Bedingungen schafft, um Argentinien wieder auf die Beine zu bringen“, sagte Finanzminister Martín Guzmán am Dienstag in einer Videokonferenz mit Mitgliedern der US-Handelskammer in Argentinien und dem Amerikanisch-Argentinischen Wirtschaftsrat.

Am Freitag läuft die Frist für eine Lösung des Schuldenstreits eigentlich aus. Sollte keine Einigung gelingen, steuert Argentinien weiter auf eine neue Staatspleite zu. Es wäre der neunte Zahlungsausfall in der Geschichte des Landes.

Allerdings sagte Finanzminister Guzmán nun, dass die Verhandlungen durchaus über den Freitag hinaus fortgeführt werden könnten. „Es besteht eine große Chance, dass die Deadline verlängert wird““, sagte er während der Videoschalte. „Wir sind mitten in den Verhandlungen und beide Seiten arbeiten daran, eine Einigung zu erzielen.“

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