Selbstmordattentat 24 Tote bei Anschlag auf Moschee in Kuwait

Selbstmordanschlag auf eine von 2000 Gläubigen besuchte schiitische Moschee in Kuwait: Nach Angaben der Behörden sind mindestens 24 Menschen getötet worden, 200 weitere wurden schwer verletzt.

Imam-Sadiq-Moschee in Kuwait: Ein Verletzter wird noch rechtzeitig vom Tatort gerettet. Quelle: dpa

Ein Selbstmordattentäter der Extremistenmiliz Islamischer Staat hat sich in einer schiitischen Moschee in Kuwait in die Luft gesprengt und mindestens 24 Menschen getötet. Über 200 seien verletzt worden, erklärte das Innenministerium am Freitag in Kuwait-Stadt. Der Anschlag ereignete sich, als sich gerade 2000 Gläubige zum Freitagsgebet in dem Gotteshaus versammelt hatten. Der IS übernahm die Verantwortung für die Tat.

Die sunnitischen Extremisten haben im benachbarten Irak weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht und ein Kalifat - eine besondere Form eines Gottesstaates - ausgerufen. Sie greifen immer wieder Andersgläubige an. Anders als im Irak haben in Kuwait Schiiten und Sunniten bisher weitgehend friedlich zusammengelebt.

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