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Sex-Übergriff IWF-Chef Strauss-Kahn festgenommen

Kurz vor seinem Abflug aus New York ist der IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn verhaftet worden. Er soll in New York ein Zimmermädchen zum Sex gezwungen haben. Es ist nicht sein erster Skandal.

Dominique Strauss-Kahn. Quelle: handelsblatt.com

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, ist nach US-Medienberichten in New York festgenommen worden. Wie die „New York Times“ am Samstagabend (Ortszeit) online berichtete, wird er eines sexuellen Übergriffs beschuldigt. Wie die „New York Daily News“ meldete, soll er ein Zimmermädchen eines Hotels in Manhattan zum Sex gezwungen haben.

Der französische Wirtschaftsprofessor Strauss-Kahn gilt als einer der profiliertesten europäischen Politiker und als möglicher Herausforderer des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy bei den nächsten Wahlen.

Zivilbeamte hätten Strauss-Kahn am Nachmittag auf dem New Yorker Flughafen JFK vor dem Abflug nach Paris aus der bereits voll besetzten Maschine geholt und verhaftet, schreibt die New York Times. Die Verhaftung stehe im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen eines brutalen Vergehens an der Hotelangestellten in Midtown Manhattan.

Nicht der erste Skandal um den IWF-Chef

Strauss-Kahn, der mit einer prominenten TV-Journalistin verheiratet ist, hatte bereits zuvor mit Skandalgeschichten zu kämpfen. So wurde ihm 2008 vorgeworfen, ein sexuelles Verhältnis mit einer Mitarbeiterin zu haben. Als der IWF eine Rechtsanwaltskanzlei mit den Ermittlungen beauftragte, wechselte die Frau den Arbeitgeber. Strauss-Kahn behielt seinen Job und entschuldigte sich später für einen „Einschätzungsfehler“.

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