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Sicherheitsmaßnahmen USA erwägen Lockerung der Bestimmungen für Ölförderung auf See

Nach der historischen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Jahr 2010 hatte die Regierung die Sicherheitsmaßnahmen deutlich erhöht. Nun gibt es Vorschläge, davon ein Stück weit wieder abzurücken.

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Bei der Explosion der Bohrinsel wurden im April 2010 elf Arbeiter getötet. Quelle: dpa

New York In den USA gibt es laut „Wall Street Journal“ Überlegungen, die nach der historischen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Jahr 2010 beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen zurückzufahren. Die für die Öl-und Gasförderung auf See zuständige Aufsichtsbehörde BSEE habe dem Haushaltsbüro des Präsidialamts entsprechende Vorschläge präsentiert, berichtete die Zeitung am Montag. Sie laufen demnach insgesamt darauf hinaus, die Rolle der Regierung bei dieser Art von Ölgewinnung zu verringern.

So solle eine Regelung gestrichen werden, wonach die für kritische Ausrüstung verantwortlichen Kontrolleure von der BSEE zugelassen werden müssen. Außerdem sollen Bestimmungen gelockert werden, die eine sofortige Datenübermittlung von Ölplattformen an Festlandsanlagen vorsehen, wo sie von den Aufsehern geprüft werden können, wie das Blatt berichtete.

Bei der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ wurden im April 2010 elf Arbeiter getötet. Es kam zur größten Ölpest in der Geschichte der USA. Der britische Ölkonzern BP zahlte rund 60 Milliarden Dollar an Strafen und Schadenersatz.

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