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Skripal-Attentat Russland kritisiert „aggressive“ EU wegen Reaktion auf Giftanschlag

Nach dem Giftanschlag auf einen russischen Ex-Spion prüfen mehrere EU-Regierungen rechtliche Schritte. Moskau empört sich über ein aggressives Europa.

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Im britischen Salisbury entnimmt ein Polizist Proben vor dem Shopping Center, wo der ehemalige russische Doppelagent Skripal und seine Tochter nach einem Giftanschlag vor zwei Wochen gefunden wurden. Quelle: dpa

Moskau Russland hat die Reaktion der EU-Staaten auf den Giftanschlag auf einen russischen Ex-Spion in Südengland scharf kritisiert. „Zu unserem großen Leidwesen haben wir es mit unberechenbaren und aggressiven Gegenüber zu tun“, zitierte die Nachrichtenagentur Ria Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. „Aber das ist die Realität, mit der wir leben müssen.“ Russland werde nicht nachlassen, seine Position bei den europäischen Ländern vorzubringen.

Viele EU-Regierungen prüfen nach dem Giftanschlag Schritte gegen Russland. Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigten nach dem EU-Gipfel an, dass sie darüber in den nächsten Tagen gemeinsam entscheiden würden. EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte erklärt, die nächsten Maßnahmen von Mitgliedsländern stünden ab Montag an.

Die 28 EU-Regierungen hatten in einer Erklärung des EU-Gipfels den Anschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia „in schärfster Weise“ verurteilt. Russland weist jede Verwicklung in den Anschlag von sich.

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