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Spanien Katalanische Separatisten werden für Prozess nach Madrid gebracht

Wegen ihrer Rolle beim katalanischen Unabhängigkeitsreferendum kommen neun Separatisten in Madrid vor Gericht. Ihnen drohen lange Haftstrafen.

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Sant Joan de Vilatorrada Vor ihrem Gerichtsprozess werden neun katalanische Politiker und Aktivisten aus Gefängnissen in ihrer Heimat nach Madrid verlegt. Konvois der Regionalpolizei fuhren die sieben Männer und zwei Frauen am Freitagmorgen zunächst ins Gefängnis Brians 2.

Dort übernahm die Guardia Civil den Transport in die Hauptstadt Madrid. Drei weitere Angeklagte sind gegen Kaution auf freiem Fuß. Der frühere katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat sich einer Festnahme durch Flucht nach Belgien entzogen.

Den Separatisten soll wegen ihrer Rolle bei dem verbotenen Unabhängigkeitsreferendum am 1. Oktober 2017 der Prozess gemacht werden, unter anderem wegen Rebellion und Missbrauchs öffentlicher Gelder. Ihnen drohen bis zu 25 Jahre Gefängnis. Das Datum für die erste Gerichtsanhörung war noch offen.

Unter den Angeklagten sind Puigdemonts damaliger Stellvertreter Oriol Junqueras, die frühere Parlamentspräsidentin Carme Forcadell und der frühere Aktivist Jordi Sànchez.

Unterstützer versuchten, den Gefangentransport zu verhindern, indem sie sich auf der Straße anketteten. Sie wurden aber schnell von der Polizei weggebracht, wie Fernsehbilder zeigten.

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